Informationen

zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

 

 

PSA der Kategorie I

 

Diese Kategorie umfasst Produkte zum Schutz des Nutzers vor geringfügigen Risiken. Der Hersteller geht davon aus, dass die PSA-Nutzer die Wirksamkeit der PSA selbst einschätzen können. Zu Kategorie I zählen ausschließlich PSA zum Schutz gegen:

  • Oberflächliche mechanische Verletzungen (z.B. Gartenhandschuhe)
  • Berührungen mit schwach aggressiven Reinigungsmitteln
  • Schädigung der Augen durch Sonneneinstrahlung (Sonnenbrillen) sowie Witterungsbedingungen, die nicht von extremer Art sind
PSA der Kategorie II

Produkte, die weder in Kategorie I noch in Kategorie III eingeordnet werden können, gehören zur Kategorie II. Generell sollen diese Produkte einen Standard-Schutz vor mechanischen Risiken bieten. Beispiele sind Arbeitsschutzhelme oder Arbeitsschutzschuhe. Nach dem Verordnungsvorschlag der EU Kommission fällt auch maßgefertigte und individuell angepasste PSA in diese Kategorie.

 

 

PSA der Kategorie III

Diese Risikogruppe erfasst die komplexe persönliche Schutzausrüstung zum Schutz vor tödlichen Gefahren und irreversiblen Gesundheitsschäden. Dieser Kategorie unterliegt PSA, die gegen Gefährdungen schützen soll, die ein Verwender nicht selbst einschätzen kann. Gemäß Anhang I der PSA-Verordnung fallen unter Kategorie III Ausrüstungen zum Schutz vor folgenden Risiken:

  • Gesundheitsgefährdende Stoffe und Gemische
  • Stürze aus der Höhe
  • Schädlicher Lärm
  • Chemikalienschutz
  • Warnschutz

Recht und Gesetz

Wer bestimmt die Pflichten des Arbeitgebers?

 

  • Im Artikel 2, Absatz 2 unseres Grundgesetzes wird jedem Menschen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zugesprochen.
  • Das Arbeitsschutzgesetz schreibt im § 12 jedem Arbeitgeber vor, seine Beschäftigten während ihrer Arbeitszeit über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausreichend und angemessen zu unterweisen.
  • Ebenso verpflichtet § 4 der BG-Vorschrift „Grundsätze der Prävention“ (BGV A 1) den Unternehmer, seine Mitarbeiter mindestens einmal jährlich über die bei ihren Tätigkeiten auftretenden Gefahren sowie über die Maßnahmen zu ihrer Abwendung zu unterweisen.
  • Nach § 9 der Betriebssicherheitsverordnung hat der Arbeitgeber angemessene Informationen, insbesondere zu den betreffenden Gefahren, in verständlicher Form und Sprache zur Verfügung zu stellen (§ 3 PSA-Benutzerverordnung – PSA-BV).
  • Unterweisungen der Mitarbeiter müssen vor der ersten Benutzung einer persönlichen Schutzausrüstung und bei Bedarf erfolgen, mindestens jedoch einmal jährlich innerhalb 12 Monaten.

Hermann ASAL GmbH

Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Herstellern aus den Bereichen Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Berufsbekleidung können wir nahezu jeden individuellen Kundenwunsch in Verbindung mit den vorgegebenen Richtlinien realisieren. Dadurch erhöhen Sie nicht nur die Motivation Ihrer Mitarbeiter, sondern schaffen auch eine stärkere Identifikation mit Ihrem Unternehmen, denn mit komfortablen Produkten der Arbeitssicherheit, die gerne getragen werden, zudem modisch anspechend, robust und funktionell sind, wird Arbeitschutz gerne gelebt.

 

  • Unterweisung Ihrer Mitarbeiter im Umgang von Schutzausrüstung gegen Absturz
  • Prüfung von Absturzsicherungen
  • Prüfung von Leitern und Tritte
  • Schulung zum Retten aus Höhen und Tiefen
  • Schulung zum Umgang mit Gehörschutz
  • Lärmpegelmessung bei Ihnen vor Ort
  • Schulung zur Benutzung von Atemschutz und Atemschutzgeräten
  • Wartung von Atemschutzgeräten
  • Beratung zum Einsatz von Warnschutzbekleidung
  • Veredeln von Arbeitskleidung

Broschüre

Informationen zu persönlichen Schutzausrüstung (PSA)

Ansprechpartner:
Denis Trömel
dtroemel@asal-baubeschlag.de

Alexander Strauß
astrauss@asal-baubeschlag.de